Die Lange Nacht der Bremer Museen 2026
am Sa., 30.05.2026
Entdecken Sie die Museen und Ausstellungen im Bremer Norden
Die Lange Nacht der Bremer Museen geht in die nächste Runde: Am 30. Mai haben zahlreiche Museen und Galerien im Bremer Norden ihre Türen von 18 Uhr bis 24 Uhr geöffnet. Entdecken Sie die spannenden und vielfältigen Angebote der Häuser und erleben Sie unter anderem poetische Konzerte, Documenta Künstler und Mitmachaktionen. Die Nordbremer Häuser freuen sich auf Ihren Besuch!
Die Eintrittsbänder sind bei den beteiligten Museen und Ausstellungshäusern sowie in der Bremen-Information Böttcherstraße und den Pressehäusern des Weser-Kurier und der Norddeutschen erhältlich. Hier können Sie Ihr Ticket online buchen
Teilnehmende Einrichtungen und deren Programm im Bremer Norden
Denkort Bunker Valentin
Kurzvorträge mit Blick in die Vergangenheit
Der Denkort Bunker Valentin ist bis 24 Uhr geöffnet. Der Rundweg auf dem Gelände ist beleuchtet, das Infozentrum und die Ausstellung sind geöffnet. Ein besonderer Programmpunkt in diesem Jahr ist das Thema „Sport im Nationalsozialismus“. Geplant sind zu diesem Thema ein 45-minütiger Workshop sowie ein kurzer Vortrag. Darüber hinaus finden im Laufe des Abends weitere Kurzvorträge zu verschiedenen Themen statt.
Programm
18:30 Uhr – 19:15 Uhr: „Sport“ und die NS-Zwangsarbeit – Kurzworkshop
Fußball ist unpolitisch – wirklich? Die Verbindungen zwischen Sport und Politik sind vielfältig. In dem Workshop wird sich mit der individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung von Sport und Fußball damals und heute beschäftigt. Anhand von Biografien verschiedener ehemaliger Zwangarbeiter auf der Bunkerbaustelle „Valentin“ erarbeiten sich die Teilnehmer:innen ein differenziertes Verständnis von Sport und Fußball im System NS-Zwangsarbeit. Eine kostenfreie Voranmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmeranzahl auf 25 begrenzt ist.
Treffpunkt: Seminargebäude hinter dem Parkplatz
19:30 Uhr – 19:50 Uhr: Forschungsarbeit am Denkort Bunker Valentin am Beispiel von Interviews – Kurzvortrag
„Oral History“ ist eine Methode der Geschichtswissenschaft, die für die Arbeit in Gedenkstätten eine wichtige Forschungsgrundlage darstellt. Heute bietet sie auch den Nachfahren von ehemaligen Zwangsarbeiter:innen die Möglichkeit, sich ihres schmerzhaften familiären Erbes bewusst(er) zu werden und sich den teilweise unbekannten Eltern und (Ur-)Großeltern einfühlsam zu nähern. Im Vortrag wird anhand von Beispielen die Herangehensweise und die Bedeutung der bislang gesammelten Videoaufzeichnungen für die Arbeit am Denkort gezeigt.
Treffpunkt: Infozentrum
20:30 Uhr – 20:50 Uhr: Dimensionen von Sport im Nationalsozialismus – Kurzvortrag
Zwangsarbeiter, die Fußball gespielt haben? Auf den ersten Blick irritiert diese Verbindung. Doch bei näherer Betrachtung ergeben sich vielfältige Überscheidungen zwischen dem Phänomen NS-Zwangsarbeit und Sport, die den Lageralltag zwischen Formen von Gewalt und Selbstbehauptung verdeutlichen. Der Vortrag gibt Überblick über die Verbindungen zwischen NS-Zwangsarbeit und Fußball im Kontext der Bedeutung von Sport und Sportstätten im Nationalsozialismus. Dabei wird auch der Bogen zu Werder Bremen und dem Weserstadion gespannt.
Treffpunkt: Infozentrum
21:30 Uhr – 21:50 Uhr: Spotlight-Führung
Diese Einblick-Tour am Denkort Bunker Valentin richtet den Fokus auf eine ausgewählte Station des Rundwegs. In kompakten 20 Minuten erhalten Besucher:innen Informationen zur Geschichte des Bauwerks und zu den Hintergründen der jeweils ausgewählten Station, die aufzeigt, welche historischen Ereignisse und Zusammenhänge hier sichtbar werden. Die Tour versteht sich als Vorgeschmack auf eine reguläre Führung. Sie öffnet Perspektiven, weckt Fragen und lädt dazu ein, das Gelände weiter zu entdecken.
Treffpunkt: Infozentrum
22:30 Uhr – 22:50 Uhr: Spotlight-Führung
Diese Einblick-Tour am Denkort Bunker Valentin richtet den Fokus auf eine ausgewählte Station des Rundwegs. In kompakten 20 Minuten erhalten Besucher:innen Informationen zur Geschichte des Bauwerks und zu den Hintergründen der jeweils ausgewählten Station, die aufzeigt, welche historischen Ereignisse und Zusammenhänge hier sichtbar werden. Die Tour versteht sich als Vorgeschmack auf eine reguläre Führung. Sie öffnet Perspektiven, weckt Fragen und lädt dazu ein, das Gelände weiter zu entdecken.
Treffpunkt: Infozentrum
23:30 Uhr – 23:50 Uhr: Forschungsarbeit am Denkort am Beispiel einer Schenkung aus Italien
„Guten Tag, wir sind sieben Geschwister und möchten eine Führung […]. Unser Vater Abele Menardi, Jahrgang 1923, war im Zweiten Weltkrieg im Bunker gefangen.“ Als sie wenige Wochen später den Denkort besuchten, brachten die Kinder des ehemaligen italienischen Kriegsgefangenen einen dicken Zeichenkarton mit, gefüllt mit Dokumenten aus dem Marinegemeinschaftslager, die er im Frühjahr 1945 beim Verlassen des Lagers mitgenommen hatte. Die Mappe liegt jetzt am Denkort als Dauerleihgabe. Über die Schenkung und die Geschichte der sogenannten Italienischen Militärinternierten wird in diesem Vortrag berichtet.
Treffpunkt: Infozentrum
Wo: Denkort Bunker Valentin
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Galerie Birgit Waller
Skulpturen und einmalige Gespräche
Die Villa Lesmona mit der Galerie Birgit Waller befindet sich im Knoops Park in St. Magnus, in unmittelbarer Nähe zur Stiftung Haus Kränholm. Die Ausstellungsstätte ist umgeben von einem großen Garten mit 30 Außenskulpturen international bekannter Bildhauer.
Programm
18:00 – 24:00 Uhr: Aktuelle Ausstellung
Die Ausstellung in der Galerie umfasst Kunstwerke aus der Sammlung von Birgit und Jürgen Waller sowie aktuelle Werke von Künstlern der Galerie, welche Bilder Zeichnungen, Skulpturen wie auch Keramiken aus Frankreich umfassen.
19:00 – 20:00 Uhr: Skulpturenpark – Rundgang mit Birgit Waller
Birgit Waller führt die Besucher:innen durch den großen Garten und dessen Außenskulpturen und gibt spannende Einblicke zu den Geschichten der Skulpturen.
20:00 Uhr: Leben und Arbeit in Lesmona – Kurzvortrag
Der kleine Vortrag im Dialog mit Birgit Waller und dem Zeitzeugen Ole Schoener gibt einen spannenden Einblick in das phänomenale Leben und die Arbeit in Lesmona nach dem Brand und dem Wiederaufbau im Jahr 1983 durch die Familie Waller.
ab 21:00 Uhr: „Tee in Lesmona“ – Gespräche und Beisammensein
Beim entspannten get together „Tee in Lesmona“, aber auch gerne über ein Glas Wein oder anderen Getränken können angeregte Gespräche mit Künstlern, Dozenten und Kunsthistoriker:innen geführt werden.
Wo: Galerie Birgit Waller
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Stiftung Haus Kränholm
Einblicke hinter die Kulissen
Zur Langen Nacht der Bremer Museen 2026 ermöglicht Kränholm erste Einblicke in das Werk des Bildhauers Klaus Hack. Der Künstler umkreist das faszinierende Spannungsfeld zwischen Bildhauerei und Holzschnitt wie auch Zeichnung und Malerei, als eigenständige Bereiche seines künstlerischen Schaffens. Sein Gesamtwerk ist über die Jahre zu einem abwechslungsreichen Kosmos angewachsen. Ausstellungsgespräche eröffnen individuelle Zugänge zu seinem Werk und zur Kränholm Sammlung.
Abgerundet wird das Programm mit gastronomischen Köstlichkeiten. Das Kunst-Café bietet an dem Abend Flammkuchen und Ofenkartoffeln an. Das Restaurant ist regulär geöffnet – Besucher:innen können im Vorfeld einen Tisch reservieren.
Programm
18:00 – 24:00 Uhr: „Weltenwechsler. Skulpturen. Bilder. Zeichnungen.“ – Ausstellungseröffnung mit Klaus Hack
Klaus Hack (*1966) eröffnet ein Spiel aus poetischen Gedankenbildern. Er formt filigrane turmartige Gebilde aus Holzstämmen, menschenähnliche Gestalten oder Architekturreliefs, die es in Wechselwirkung zu seiner parallel auf Papier entstehenden Bildwelt zu entdecken gilt. Das Gesamtwerk von Klaus Hack ist sehr vielfältig und ist über die Jahre zu einem eigenen Kosmos angewachsen. Ist die Lineatur eines Bleistiftes auf dem weißen Papier immer Voraussetzung für das, was später in den Raum hineinragen soll? Wann führt das intuitive Ausbreiten der Möglichkeiten eines Bildhauers zu einem eigenständigen malerischen Prozess? Diesen und ähnlichen Fragen versucht die Ausstellung mit 30 Exponaten nachzuspüren.
18:00 – 24:00 Uhr: Eindrucksvolle Skulpturenwelt – Dauerausstellung
Mit Werken zwischen klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst präsentiert sich der Skulpturengarten Kränholm als Lichtung im historischen Uferpark an der Lesum in Bremen St. Magnus. Ein Fußweg verbindet die großzügige Grünanlage mit dem Knoops Park. Begeben Sie sich auf eine selbstständige Entdeckungstour!
22:00 Uhr: Mit der Natur verschmolzen – Einblicke in eine eindrucksvolle Skulpturenwelt
Wer seinen Blick über die zentrale Rasenfläche bis an den baumgesäumten Rand des Skulpturengartens schweifen lässt, wird urplötzlich durch eine skurril anmutende Plastik von Heinrich Kirchner (1902–1984) in seiner Beschaulichkeit gestört. Mit fast 4 Metern Höhe und zum Gruße erhobener Hand, hat der „Wächter im Garten Eden“, (1978) hier Position bezogen und schlägt die Gäste Kränholms immer wieder von neuem in seinen Bann. Darüber hinaus sind Arbeiten von Gustav Seitz, Emil Cimiotti, Michael Croissant, Markus Daum, Gerson Fehrenbach, Robert Schad, Herbert Peters und Friedemann Grieshaber zu entdecken.
Wo: Stiftung Haus Kränholm
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Overbeck-Museum
Kunst mal anders erleben
Das Overbeck-Museum im denkmalgeschützten Alten Packhaus in Vegesack lädt dazu ein, die Gemälde des Worpsweder Malerpaares Fritz und Hermine Overbeck zu entdecken. In der aktuellen Ausstellung „Minima naturalia“ treten die impressionistischen Arbeiten aus der Zeit um 1900 in einen Dialog mit Werken der Bremer Künstlerin Akkela Dienstbier. Stündliche Kurzführungen bieten überraschende Perspektiven auf die Kunstwerke.
Programm
18:30 Uhr: Schüler:innen sehen mehr! – Führung
Schüler:innen der 11. Klasse der Freien Waldorfschule Bremen-Nord führen durch die aktuelle Ausstellung. Im Atelierraum des Overbeck-Museums präsentieren sie außerdem eigene künstlerische Werke. Die Führung bietet einen neuen und jungen Blick auf die Kunst.
19:30 Uhr: „Radierung – Was ist das und wie geht das?“ – Workshop
Im Gespräch mit der Künstlerin Anja Höppner wird die Technik des Radierens vorgestellt: Wie entsteht eine Radierung? Was sind ihre besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten? Was lässt sich mit Lupe und Hintergrundwissen alles erkennen?
20:30 Uhr: Kunst unter der Lupe – Führung
Was verbirgt sich im Detail, das dem flüchtigen Blick oft entgeht? Mit der Lupe richten wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf ausgewählte Bildausschnitte und nehmen Feinheiten und Strukturen genauer in den Blick. Erleben Sie Kunst ganz nah!
21:30 Uhr: Kurioses aus Kunst und Natur – Abendliches Spezialwissen
Hintergrundwissen, Anekdoten, Fun-Facts: Hinter vielen Kunstwerken verbirgt sich Überraschendes, Wissenswertes und Unerwartetes. Neue Facetten und ungeahnte Geschichten laden zum Staunen ein.
22:30 Uhr: Licht aus, Spot an – Taschenlampen-Führung
Im Schein der Taschenlampe erscheinen die Kunstwerke neu und fremd – Farben verändern sich, Details werden sichtbar, die Stimmung ist eine andere. Die „Guckloch-Perspektive“ schärft die Wahrnehmung und regt zugleich die Fantasie an.
Wo: Overbeck-Museum
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Schloss Schönebeck
Geschichte im Schloss Schönebeck
Das Heimatmuseum Schloss Schönebeck, idyllisch gelegen am Rande des Schönebecker Auentals, öffnet die Pforte zur Langen Nacht der Bremer Museen 2026. Das große herrschaftliche Fachwerkschloss wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist in Bremen der einzig erhaltene ehemalige Adelssitz. Heute wird das Schloss vom Heimat- und Museumsverein für Vegesack und Umgebung als Museum genutzt. Ausstellungsthemen umfassen die Vegesacker Schiffbaugeschichte, der Walfang, die Heringsfischerei, sowie die Lebenswelt der Kapitänshaushalte. Zudem werden die Nachlässe von Gerhard Rohlfs, Kapitän Dallmann und den Brüdern Jaburg bewahrt. Entdecken Sie Unbekanntes und die Lust auf ‚mehr‘ aus dem Bremer Norden.
Programm
20 Uhr: Auf den Spuren von Kapitän Dallmann – Vorstellung des Reiseberichts, Teil 1
Der Blumenthaler Kapitän Eduard Dallmann unternahm 1888 im Auftrag der Neu-Guinea-Company eine Reise nach Matupi. Das Reisetagebuch befindet sich im Archiv des Heimatmuseums Schloss Schönebeck.
22 Uhr: Auf den Spuren von Kapitän Dallmann – Vorstellung des Reiseberichts, Teil 2
Der Blumenthaler Kapitän Eduard Dallmann unternahm 1888 im Auftrag der Neu-Guinea-Company eine Reise nach Matupi. Das Reisetagebuch befindet sich im Archiv des Heimatmuseums Schloss Schönebeck.
Wo: Schloss Schönebeck
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Vegesacker Geschichtenhaus
Kunst trifft Wissenschaft – Mit Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft
Im historischen Hafen lädt Sie das Vegesacker Geschichtenhaus ein, in ruhiger Atmosphäre ausgewählte Stationen des Alltagslebens im Jahr 1845 zu entdecken.
Im Rahmen des Themenjahrs PHÄNOMENAL 2026 zur Frage „Wie sieht die Welt von morgen aus?“ gestaltet das Vegesacker Geschichtenhaus seine Beiträge zur Langen Nacht der Bremer Museen mit einer spannenden Verbindung von Kunst und Wissenschaft: Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Vortrag und eine Ausstellungseröffnung, die Vergangenheit und Zukunft miteinander ins Gespräch bringen.
Für das leibliche Wohl sorgt bis in die Abendstunden das Gastro-Team des Galerie Cafés.
Programm
18:00 – 24:00 Uhr: 400 Jahre Vegesacker Hafen
Informationsprogramm zur Entstehungsgeschichte Vegesacks und seines Havens. (Kurzfilm, 11 Minuten)
18:15 – 19:00 Uhr: „Kulturgut, Kolonien und maritime Geschichte in der Kunst Bremens“ – Vortrag Dr. Lucy Byford, Kooperationsveranstaltung mit der Constructor University
Das Schiff ist seit langem ein prägendes Symbol in der Kunst und Dekorationen der Hansestadt. Ausgehend von einer Auswahl an Kunstwerken aus der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zeigt dieser Vortrag, was dieses Motiv über die maritime Identität Bremens aussagt. Zeitgenössische Kunstwerke, die sich allgemein auf die maritime Geschichte Bremens beziehen bieten neue Einblicke und Perspektiven.
Dr. Lucy Byford ist eine Postdoktorandin aus Großbritannien, die derzeit an der Constructor University tätig ist.
19:00 – 19:45 Uhr: Das Geschichtenhaus stellt sich vor
An ausgewählten Stationen zeigen die Darsteller:innen des Vegesacker Geschichtenhauses Auszüge aus ihrem täglichen Programm zur Stadtgeschichte Vegesacks. In Interaktion mit dem Publikum entstehen so einmalige Szenen.
19:30 Uhr: Ausstellungseröffnung MNEMOSYNE „was bleibt“ – Gespräch mit Pia Pollmanns (Künstlerin), Jörg Hein (Arbeitnehmerkammer Bremen) und Inga Harenborg (Kuratorin)
An der Schwelle zum digitalen Zeitalter richtet Pia Pollmanns ihren Blick auf Archive als Orte des kulturellen Gedächtnisses. In einem fotografischen Porträt von 19 Bremer Archiven dokumentiert sie deren Räume, Strukturen und Inhalte und macht so deren gegenwärtigen Zustand sichtbar. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Fotografien von Pia Pollmanns, kuratiert von Inga Harenborg. Träger: Stiftung Haus Kränholm in Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerkammer Bremen.
19:30 – 24 Uhr: MNEMOSYNE „was bleibt“ – Ausstellung Fotografische Arbeiten von Pia Pollmanns
Ein visuelles Plädoyer für die Bewahrung und Nutzung analoger Archive. Rund 40 fotografische Arbeiten zeigen einen Blick auf Bremer Archive – deren Räume, Strukturen und Inhalte und wie diese als Orte des kulturellen Gedächtnisse zu verstehen sind.
Fotografien von Pia Pollmanns, kuratiert von Inga Harenborg. Träger: Stiftung Haus Kränholm in Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerkammer Bremen.
21:30 – 22:15 Uhr: Das Geschichtenhaus stellt sich vor
An ausgewählten Stationen zeigen die Darsteller:innen des Vegesacker Geschichtenhauses Auszüge aus ihrem täglichen Programm zur Stadtgeschichte Vegesacks. In Interaktion mit dem Publikum entstehen so einmalige Szenen.
Wo: Vegesacker Geschichtenhaus
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Lichthof Kunstfabrik
Kunst & Konzert
Im Themenjahr PHÄNOMENAL öffnet das Programm der Lichthof Kunstfabrik den Blick für das Besondere im Unscheinbaren. Musik, Papierfunde und Druckkunst werden zu Momenten des Staunens und der Verwandlung. Klänge schaffen innere Bilder, gerettete Dokumente erzählen fremde Lebensgeschichten, spontane Drucke entstehen als einzigartige Augenblicke. Kunst zeigt sich hier als lebendiger Prozess und sinnliche Erfahrung. Eine Lange Nacht voller Entdeckungen, die Wahrnehmung und Vorstellungskraft miteinander verbindet.
Programm
18:15 – 18:45 Uhr: „Augenlieder öffnen“ – Poetisches Konzert vom Akustik-Duo Anna Ribeau
Anna Ribeau ist ein Akkustik-Duo aus Bremen, mit zwei Gitarren, Percussion und Gesang. Sie spielen Eigenkompositionen mit überwiegend deutschen und poetischen Texten.
19:15 – 19:45 Uhr: paperpolice – Performance von Jürgen O. Olbrich
Der international tätige und documenta Künstler Jürgen O. Olbrich ist mit seinem Langzeitprojekt „paperpolice“ zu Gast. Seit Jahrzehnten rettet er weggeworfene Papierdokumente aus dem urbanen Raum und verwandelt sie in Kunstpakete. Besucher:innen sind eingeladen, diese mitzunehmen – ungeöffnet oder als Entdeckungsreise in fremde Lebensgeschichten.
20:15 – 20:45 Uhr: Monotypie/Drucken mit der Gelli-Plate – Vorführung von Brigitte Ogiolda
Die Künstlerin Brigitte Ogiolda gibt einen Einblick in die Drucktechnik mit der Gelli-Plate, die mit einfachen Mitteln und Materialien zahlreiche Möglichkeiten der Gestaltung bietet. Mit Hilfe einer Walze wird Farbe aufgetragen, Strukturen und Muster können leicht auf Papier gedruckt werden. Mit dieser Technik entstehen spontane und ausdrucksstarke Bilder. Jeder Druck ist eine Monotypie – ein Unikat!
21:15 – 21:45 Uhr: „Flowerpower und Friedenslieder“ – Psychedelic Chansons vom Akustik-Duo Anna Ribeau
Ihre poetischen Konzerte sind Oasen. Tauchen Sie in die psychedelic Chansons ein.
22:00 – 22:45 Uhr: „Schöpfen aus dem blühenden Strom“ – Melodien zum Träumen vom Akustik-Duo Anna Ribeau
Schöpfen Sie aus dem blühenden Strom der künstlerischen Ermutigung Kraft, sich zu besinnen.
Wo: Galerie Lichthof Kunstfabrik
Wann: Samstag, 30. Mai 2026
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket
Dämmerungs- und Moonlightfahrten
Neben dem Besuch der Nordbremer Häuser, lädt die Lange Nacht der Bremer Museen auch dazu ein, die maritimen Seiten des Bremer Nordens zu entdecken. Genießen Sie während der Dämmerungs- und Moonlightfahrten des Kutter- und Museumhaven Vegesack e.V. das Blau der Weser und lassen Sie sich auf den historischen Schiffen von der Schönheit des Bremer Nordens verzaubern.
Die Fahrten mit der Vegebüdel, Rudolf und Vegesack finden stündlich im Pendelverkehr zwischen dem Anleger Vegesack und Anleger Farge statt. Besitzer:innen des Lange Nacht-Bändchen können den Pendelverkehr kostenfrei nutzen.
Abfahrten Fähranleger Signalstation Vegesack:
19 Uhr | 20 Uhr | 21 Uhr
Abfahrten Anleger Farge:
20 Uhr | 21 Uhr | 22 Uhr
Die Fahrten dauern je nach Tidenhub 30 bis 45 Minuten. Sonnenuntergang ist gegen 21:40 Uhr.
An Board ist keine Fahrradmitnahme möglich. Von der Bushaltestellte „Fähre Farge“ gelangen Sie mit dem Bus 90 Richtung Neuenkirchen zur Haltestelle „Rekumer Siel“ (5 Haltestellen), wo sich der Denkort Bunker Valentin befindet.
Mit dem Schiff zur Langen Nacht
Auch in diesem Jahr verbindet ein Schiff-Shuttle die Bremer Innenstadt und Vegesack. Am frühen Abend fährt ein Schiff der Hal Över zwischen dem Martinianleger und der Signalstation in Vegesack. Fußgänger:innen und Fahrradfahrer:innen haben wieder die Möglichkeit kostenlos die Fähren der Bremen Stedingen GmbH zu nutzen.
Fahrpläne und Informationen zur Anreise mit dem Schiff finden Sie hier.




