Festival Maritim
Vom 31. Juli bis 2. August wird Bremen Home of Sea Music
Wenn Ende Juli Musiker*innen aus ganz Europa an die Weser kommen, wird Bremen erneut zum Treffpunkt einer ganz besonderen internationalen Musikszene. Vom 31. Juli bis 2. August findet das Festival Maritim statt – mit neuem Leitungsteam, neuen Impulsen und einem inhaltlichen Schwerpunkt, der dieses Mal gleich mehrere Bands aus dem Nachbarland Polen auf die Bühnen an der Weser holt.
Bremen als internationaler Knotenpunkt der Sea Music
Seit 1999 haben mehr als 700 Bands aus über 70 Ländern auf den Bühnen des Festivals gespielt. Damit gehört das Festival Maritim zu den bedeutendsten Veranstaltungen seiner Art in Europa – ein Umstand, der vielen Bremer*innen gar nicht bewusst ist.
An drei Tagen entsteht entlang der Weser ein zauberhafter musikalischer Raum auf fünf Bühnen sowie verschiedenen Straßen und Plätzen, in dem sich Tradition und Gegenwart begegnen: von klassischen Shanty- und A Capella-Chören über Folk bis hin zu modernen Spielarten wie Sea Pop, Celtic Punk oder maritim inspiriertem Rock.
Der Eintritt bleibt frei – ein bewusstes Konzept, das kulturelle Teilhabe und internationale Begegnung miteinander verbindet.
Schwerpunkt Polen: 50 Jahre Städtepartnerschaft Bremen–Danzig
Ein besonderer Fokus liegt 2026 auf der Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Gleich sechs Bands und Künstler*innen aus Polen – darunter auch aus Danzig – treten auf dem Festival auf. Ergänzt wird das Programm durch kulinarische Angebote und persönliche Begegnungen, die die kulturelle Vielfalt Polens sichtbar machen. Damit wird das Festival nicht nur zur Bühne für Musik, sondern auch zu einem Ort gelebter europäischer Verständigung.
Festival zwischen Stadt und Welt
Mit rund 100.000 Besucher*innen gehört das Festival zu den größten Kulturveranstaltungen Bremens und Norddeutschlands. Gleichzeitig bleibt es eng mit seinem Standort an der Maritimen Meile Vegesack verbunden, an der Ende Juli wieder eine ganz besondere Stimmung spürbar sein wird. Diese Verbindung ist Teil seiner besonderen Qualität: ein international hochrelevantes Musikfestival, das direkt am Wasser stattfindet und dennoch offen und zugänglich bleibt.
„Wir wollen zeigen, dass Bremen hier einen ganz besonderen Ort hat, an dem sich jährlich eine globale Musikszene trifft“, sagt Martha Hochschild. „Das ist kein Geheimtipp mehr – das ist ein kulturelles Aushängeschild mit einer ganz besonderen Atmosphäre direkt an unserer schönen Weser, die man einfach mal erlebt haben muss.“
Entspannte Treffpunkte unter freiem Himmel
Über das gesamte Festivalgelände verteilt laden Verweilinseln zum Genießen, Treffen und Musik hören ein. Ob die Paloma Beachbar an der Signalstation, das Weindörfchen im Stadtgarten oder der Pfälzer Weintreff am Utkiek: Überall finden sich Gelegenheiten, um eine Pause einzulegen, sich zu treffen oder einfach in der Sonne zu sitzen. Und weil das Wetter in diesem Jahr bestimmt auf Sommer steht, ist die swb Trinkwasserbar vor Ort, an der man sich kostenlos erfrischen kann.
„Unsere Gastronom*innen sind weit mehr als reine Versorger“, sagt Martha Hochschild vom Vegesack Marketing. „Viele begleiten das Festival seit Jahrzehnten, andere bringen neue Ideen und internationale Einflüsse mit. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass das Festival Maritim nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch ein Erlebnis wird.“
Bremens beliebtestes Open-Air-Festival präsentiert sein musikalisches Programm
Das Festival Maritim vereint Publikumslieblinge und spannende Premieren an der Weser
Es ist offiziell: Das Festival Maritim gehört zu Bremens Besten! Nachdem die Leser*innen des Weser-Kurier das Fest im vergangenen Jahr als beste Großveranstaltung Bremens gewählt haben, wurde es nun zum beliebtesten Open-Air-Festival der Stadt gekürt. Ein echter Ritterschlag, der die große Strahlkraft des Events zeigt. Dass es die Herzen der Menschen über die Grenzen des Bremer Nordens hinweg im Sturm erobert hat, liegt sicherlich auch an seinem hochkarätigen Programm. Dieses setzt vom 31. Juli bis 2. August wieder auf eine vielfältige Mischung aus langjährigen Publikumslieblingen und neuen musikalischen Entdeckungen.
Der Sound eines Publikumserfolgs
Martha Hochschild freut sich über die Auszeichnungen ganz besonders, „weil sie direkt vom Publikum kommen“, so die Festivalleiterin. „Sie zeigen, wie sehr die Menschen das Festival schätzen und dass die einzigartige Verbindung aus internationaler Musik, maritimer Kulisse und freiem Eintritt etwas ganz Besonderes ist.“ Dem möchte das Organisationsteam des Vegesack Marketing auch 2026 wieder entsprechen. So prägen in der diesjährigen Ausgabe mehr als 30 Bands und Künstler*innen aus verschiedenen Ländern das Line-up. Drei Tage sorgen sie für ein abwechslungsreiches, oft auch überraschendes Programm, das sich zwischen Shanty, Folk, Celtic Rock, Sea Pop, A-cappella und maritimem Punk bewegt.
Publikumslieblinge kehren zurück
Viele Bands gehören fest zur Festivalfamilie und sind für die Besucher*innen ein wichtiger Bestandteil des Wochenendes. So sind die britischen A-cappella-Spezialisten Kimber’s Men genauso wieder mit an Bord wie ihre Landsleute von The Sea Band. Aus den Niederlanden
stammen Publikumslieblinge wie De Kaapstander, Armstrong’s Patent und Unicorn. Auch die ungarischen Folk-Punker Jolly Jackers kehren an die Weser zurück und werden den Bereich vor der Bühne mit ihrer energiegeladenen Show in Bewegung bringen.
„Viele Künstlerinnen und Künstler kommen immer wieder gerne nach Vegesack. Sie schätzen die Nähe zum Publikum, die besondere Stimmung direkt am Wasser und die internationale Gemeinschaft“, sagt Martha Hochschild. Sie findet, dass es die Mischung aus Wiedersehen und Neuentdecken ist, die den besonderen Reiz des Festival Maritim ausmacht.
Zwischen Weltreise und Heimathafen
Die weiteste Anreise und vielleicht lauteste Fanbase haben die Celtic-Rocker Triddana. Sie tauschen ihre Heimat, die argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, abermals gegen Vegesack – das pulsierende „Home of Sea Music“.
Für andere ist es ein kleiner Sprung vom Proberaum auf die Bühne. Für Hart Backbord beispielsweise und das 1. Bremer Ukulelenorchester. Das sorgt nicht nur aufgrund des namensgebenden Instruments für Aufmerksamkeit. Auch die altersdiverse Besetzung, gut gelaunte Musikauswahl und Sprachenvielfalt fallen auf. Gerne performen sie ihre Songs abseits der Bühne zwischen Besucher*innen und Festivaltrubel. Musiker*innen wie sie sind es, die die besondere Atmosphäre ausmachen, die das Festival seit Jahrzehnten prägt.
Zeit für Neuentdeckungen
Neben den bekannten Namen dürfen sich die Besucher*innen auf einige Festivalpremieren freuen. Der ukrainische Frauenchor Gloria UA beispielsweise wird erstmals auf den Bühnen entlang der Maritimen Meile stehen. Ebenso wie die Rusty Tubs aus Großbritannien oder die selbst ernannten „bayerischen Iren“ von Tir Nan Org. Deren keltischer Sound ist von Einflüssen aus Rock, Ragga und Acoustic Punk geprägt.
Musikalische Brücke nach Polen
Der diesjährige Schwerpunkt Polen spiegelt sich auch im Bühnenprogramm wider. Mehrere Bands aus dem Nachbarland bringen maritime Klänge, Folk-Traditionen und moderne Interpretationen an die Weser. So reisen Za Horyzontem an, ebenso wie Sąsiedzi, Molly Malone’s und Orkiestra Samanta. Sie sind treuen Festivalbesucher*innen aus vergangenen Festivalausgaben bekannt. Ihre Festival-Maritim-Premiere feiern Branán aus Danzig. Sie bringen einen Mix aus traditionellen irischen Melodien und eigenen Kompositionen auf die Bühne. Damit knüpft das diesjährige Aufgebot auch musikalisch an die Feierlichkeiten rund um die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig an.




